nu4an
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Quelle: 4players.de
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Have fun!Ein Berufungsgericht in den USA hat entschieden, dass Video- und Computerspiele in den USA durch den ersten Artikel der amerikanischen Verfassung als Form der Rede- und Meinungsfreiheit geschützt sind. Damit haben die Publisher, die seit langem Gesetze bekämpfen, welche die Verkaufsbeschränkungen von Spielen betreffen, einen wichtigen Sieg errungen.
Besonders die Entscheidung eines Gerichts in St.Louis aus dem Jahr 2000, nach der Spiele mit einer bestimmten Einstufung nicht an Minderjährige abgegeben werden dürfen, wird damit nachträglich revidiert. Im Gegensatz zu einer im letzten Jahr gefällten Entscheidung, nach der Videospiele mit Brettspielen und Sportarten gleichgesetzt wurden und nicht unter die Redefreiheit fallen, meinte das Gericht nun, dass „falls die Meinungsfreiheit für Gemälde, Musik und Literatur gilt, es keinen Grund gibt, Bildern, Grafikdesign, Geräuschen, Musik, Geschichten und Erzählweisen, wie sie in Videospielen zu finden sind, eine Berechtigung zu diesem Schutz zu verweigern." Damit werden Videospiele das erste Mal vom Gesetz als Kunst gesehen.
Für die IDSA (Interactive Digital Software Association), die das Urteil angestrebt hat, ist der Kampf jedoch noch nicht vorbei: Es steht ein weiterer Kampf gegen ein Gesetz an, nach dem Spiele, in denen Gewalt gegen Polizisten dargestellt wird, nicht an Jugendliche verkauft werden dürfen.
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Amokläufe gibts hier Gott Sei Dank auch fast nie.... (obwohl wir Gewaltverherrlinende Games spielen dürfen).