Xbox-Boss Phil Spencer hat sich nun noch einmal gegenüber
Polygon zu Microsofts Entscheidung bezüglich eines Xbox-One-Pakets ohne Kinect zum Preis von 399 Euro geäußert. Demnach erscheine diese Strategie vielleicht zunächst etwas wie ein Schritt zurück, aber in Wahrheit könne sie der Bewegungssteuerung langfristig auch helfen.
Um nämlich mehr Kinect-Einheiten zu verkaufen, müssten laut Spencer zunächst einmal mehr Xbox-One-Konsolen in den Wohnzimmern der Konsumenten stehen. Und eine 100 Euro billigere Konsole sei da nunmal in Bezug auf deren Konkurrenzfähigkeit ein wichtiger Faktor. Auch für die Entwickler seien mit Kinect einzigartige Spiele möglich. Später könne die Bewegungssteuerung ja separat erworben werden.
Wenn man allerdings bedenkt, dass auf der rund 90-minütigen E3-Präsentation von Microsoft ganze 30 Sekunden für neue Kinect-Spiele verwendet wurden, kann man sich vorstellen, wie die Zukunft der Kinect-Hardware wirklich aussieht bzw. wo sie auf Microsofts Prioritätenliste steht.