thething
Kackafurz Pipinase
Das Spiel ist ohne Frage top. Aber: Spielerisch bieten auch die aktuellen AC Ableger einiges an fast analogen, teilweise weniger sperrigen Elementen. Auch wenn der Vergleich vielleicht etwas hinkt, AC würde ich momentan aber tatsächlich vorziehen. Ich kann es noch nicht ganz definieren, aber irgendwas ist an RDR 2 nicht ganz rund und störend.

Warum kann ich mit den Bürgern nur so belanglose Gespräche führen. Warum kann ich nicht flirten. Irgendwie wirkt alles halb zu Ende geführt. Fängt man an ein bisschen an der Oberfläche zu kratzen, geht die Illusion kaputt. Ich finde das war bei Games wie The Witcher besser gelöst. Da war von Anfang an klar dass es Charaktäre gibt mit denen man mehr interagieren kann. Hier ist es vielleicht gerade weil das Game versucht alles abzudecken, im einzelnen Tiefgang dann zu wenig. Ich weiss nicht ob ich das gut beschrieben habe dass ihr wisst was ich meine. Warum darf ich nicht eine x beliebige Frau auf der Strasse ansprechen. Eine Ranch kaufen und eine Familie gründen. Oder als lnesome Cowboy der gefürchteste Gunslinger des ganzen Westen werden. Oder einem Indianerstamm beitreten. Oder sheriff in einer Stadt werden? So bleibt es eine echt geil inszenierte Sim wo ich das Pferd füttern soll und selber essen und trinken muss. Das sind nicht die Aspekte auf die ich wert gelegt hätte. Aber ok. Es ist wie es ist. Ich werde immer wieder reinschauen, aber ich werde die Missionen wohl kaum spielen. Die Gang Mitglieder sind bis auf 1-2 echt belanglos und sogar unsympathisch. Der Dutch ist eine Möchtegern Vaterfigur. Irgendwie spricht mich das alles nicht so an. Aber worüber jammere ich? Ich wollte ein Grafikshowcase, das erfüllt es definitiv. Auch wenn ich gerade die Hinterbeine der Pferde echt mies animiert finde. Viel zu statisch.