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Finde ich völlig überzogen. Es behauptet ja niemand das Destiny sein Potenzial zum gegenwärtigen Zeitpunkt bereits voll ausschöpft (nichtmal bungie behauptet das) aber im Gegensatz zu vielen anderen Spielen hat es eben das Potenzial dies zu tun. Die Kernelemente stimmen im Großen und Ganzen einfach weswegen das Spiel trotz seiner Kinderkrankheiten einfach nach wie vor unheimlich Spaß macht. Solche Wertungen muss man in solchen Fällen vielleicht ein Bisschen differenzierter betrachten. Es besteht nämlich imo eine erhebliche Diskrepanz zwischen Spielbewertung und "Spielspaß-Wertung" die nicht unbedingt analog zueinander steigt oder fällt. Ist Destiny perfekt? Weit gefehlt. Macht es trotzdem Spaß? Allerdings! Für mich ist es bisher (ohne dieses Jahr viel gespielt zu haben) schlicht und ergreifend das GotY.Ich sehs halt pragmatisch:
Da kommt ein Spiel raus, dass im Durchschnitt ein mittelprächtiges Ergebnis erzielt mit 77/78 und dann macht man damit noch unglaubliche Umsätze. Es ist ja eh nicht mein Genre, aber dieses eher "blinde" Konsumieren ist einfach nicht gut für die Industrie und bestärkt solche Läden darin, mit Hype und Marketinggigantomanie wesentlichere Qualitätsmerkmale zu kompensieren.
Für mich ist ein Phänomen wie man so Zahlengeil sein kann und am Ende auch noch über Spiele bzw. deren Käufer urteilt, obwohl man die Spiele gar nicht selbst gespielt hat. Warum du Watch Dogs mit in die Diskussion bringst verstehe ich auch nicht, das wurde sowohl von Spielern als auch von der Presse doch sehr gut angenommen und ist fraglos ein sehr gutes Spiel.Für mich ist das ein Phänomen.
Da kommt ein Spiel raus, was durchschnittlich ist und trotzdem gibts weltweis zuhauf Leute, die es ungebremst konsumieren. Ich finds schade, da dadurch solche Buden, auch Ubisoft mit ihrem Watchdogs, auch noch bestätigt werden. Da ists dann zum Schluss wichtiger, die Werbetrommel zu rühren anstatt einen hohen Qualitätslevel für das Programm zu erzielen.
Trauriger Massenmarkt.
Für mich ist ein Phänomen wie man so Zahlengeil sein kann und am Ende auch noch über Spiele bzw. deren Käufer urteilt, obwohl man die Spiele gar nicht selbst gespielt hat. Warum du Watch Dogs mit in die Diskussion bringst verstehe ich auch nicht, das wurde sowohl von Spielern als auch von der Presse doch sehr gut angenommen und ist fraglos ein sehr gutes Spiel.
Destiny ist ein sehr gutes, spaßiges Spiel geworden, das im Moment etwas mit der überzogenen Erwatungshaltung zu kämpfen hat, was sich am Ende in recht schwachen Reviews und vor allem in enttäuschten User Reviews niederschlägt. Ich war nach den ersten euphorisierten Stunden auch eher enttäuscht, mittlerweile gefällt mir Destiny von Tag zu Tag besser. In einer Gruppe losziehen und die teils bockschweren Herausforderungen meistern und dabei auf immer bessere Rüstung hoffen, das macht schon Spaß. Sicher es gibt noch einiges zu verbessern, aber das was da ist ist gut. Vor allem das Gameplay/Gunplay ist über jeden Zweifel erhaben, das gehört sicher zur Referenzklasse im Genre.
Das Destiny nicht jedem gefällt ist doch OK, muss es ja auch nicht. Aber alle paar Seiten mal den Nörgelhannes rauszulassen und sich über Dinge zu mockieren die schon Seiten vorher abgehandelt wurden ist irgendwie auch sinnlos.
Unterschreibe ich so.Münz das selbe mal auf Diablo um, wenngleich die Story und Inszenierung da natürlich super ist. Aber 2 -4 kann man so übertragen, und auch auf die meisten anderen "MMOs". Bei denen btw auch kaum noch Interagiert wirdWenn man den Anspruch an das Spiel stellt:
1. ohne Story zu spielen
2. stundenlang vor einer Höhle zu stehen und dort zu grinden
3. Von Leuchtfeuer zu Leuchtfeuer zu rennen
4. ein MMO zu spielen, ohne Interaktion mit den Mitspielern zu haben (kein Gruppengesuche außerhalb von Strikes)
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Imo sehr ähnlich zu Destiny, wird nebenher viel erzählt - kriegt man aber nicht unbedingt mit und ist Standard 08/15). Gut designtes, absolut massenmarkt kompatibles Produkt veröffentlichen - Spieler Feedback einsammeln, tweaken und patchen (ich gehe davon aus das eine hocheffiziente Architektur dafür zu Verfügung steht), erweitern und voila. Das hat auch viel mit den sich wandelnden Paradigmen zu tun: Spiele sind kein fertiges Produkt mehr bei Veröffentlichung - games / software as a service ist absolut auf dem Vormarsch. Für uns Vielzocker / Anzocker / Releasekäufer halt suboptimal.