Original geschrieben von gaming247
Mir kommt eher vor, daß du seit damals keine Sims mehr gespielt hast. Microprose Sims waren damals cool. Aber nur damals. Wenn ich z.B an M1 Tank Platoon denke.... Sogar die Panzer in OFP sind komplexer modelliert als diese Sim damals.
aha, jetzt bringt er wieder die grafik mit rein, gerade so wie´s passt?
M1 Tank Platoon is über 10 jahre alt und du argmentierst für mich.
1) KI hast du genauso in einer Flugsim. Allerdings ist sie dort meistens ausgereifter als in einem Ego-Shooter.
Bei einem Shooter ist die KI schon großartig wenn sich der Gegner mal hinter einem Stein oder ähnlichem versteckt und nicht in einer Wand hängen bleibt.
Bei einer Flugsim ist das ganze viel komplexer. Die KI muß physikalisch richtig fliegen. Sie hört auf deine Befehle. z.B Wingman decken, Formation fliegen, selbstständig Waypoints abfliegen usw. Und muß die richtigen Ausweich und Angriffsmanöver beherrschen und das ganze noch im dreidimensionalen Raum.
wie is das dann bei RTS, da machen die das auch alle?
Eine KI bei nem Jetflugi muß was? Aufs Knöpfchen drücken?
Die Manöver schafft ein Autopilot aus der vor-C64-Ära.
Was bleibt is´n bissl taktisches verhalten, sprich, zum richtigen zeitpunkt auf´s Knöpfchen drücken.
Wieder ist das bei einem Flugsim vielschichtiger. Wenn ich den Flügel treffe, muß der Schaden im 3D Modell modelliert werden. d.h ich seh Einschußlöcher, der Flügel bricht ab, der Motor beginnt zu qualmen oder brennen oder explodiert sofort.
kaputt oder ganz, der rest sind ein paar parameter die das Physikmodell beeinflussen.
Niemand modelliert Einschusslöcher, das sind einfach nur texturen, womit wir wieder bei der Grafik wären.
Abhängig davon wo die Treffer landen, welches Kaliber sie haben, welchen Aufschlagwinkel bzw. welche Energie die Kugeln haben, welche Panzerung das Flugzeug an dieser Stelle hat und vieles mehr...
Das ganze muß aber auch physikalische Auswirkungen haben. Sprich: das Flugverhalten wird sich ändern.
Ein paar Parameter in einer Datenbank
Auf die Physik des Flugzeugs, sprich Auftrieb usw. will ich gar nicht eingehen.
Aber auch Fliehkräfte, Drehmoment des Motors, G-Kräfte, Gravitation, Gewicht des Flugzeugs, Geschwindigkeit und vieles vieles mehr wollen simuliert werden.
Schließlich soll sich das Flugverhalten ja auch bei ausgefahrenen Rädern, anderer Klappenstellung oder geringerem Tankinhalt ändern.
Das tut es schon in Sims von anno dings.
Das sind nur Parameter in einer Datenbank
Das alles muß in einem Ego-shooter nicht berücksichtigt werden.
Als kleines Beispiel Waffen. In Shootern wird die Waffewirkung dadurch simuliert, daß es eine kleine Streuung gibt, bzw das Fadenkreuz bewegt sich und simuliert den Rückstoß. Bei einem guten Ego-shooter ändert sich der Effekt je nachdem ob man sitzt liegt oder rennt-- toll.
In einer Flugsim muß die Streuung auch berücksichtig werden es
kommen aber noch viele andere Faktoren dazu. z.B die Geschwindigkeit des Flugzeugs. Die Gravitation (Kugeln haben keine gerade Flugbahn sondern stürzen nach unten, es sei denn man fliegt nach unten), Waffenkonvergenz (wenn ich in beiden Flügeln MGs habe, die beide einen gewissen Abstand voneinander haben, können die Kugeln nur in einer bestimmten Entfernung in einem Punkt zusammen auftreffen).
Vorhalten-->schieße ich auf ein Flugzeug das sich genau in meinem Fadenkreuz befinde, werde ich nie etwas treffen, weil das Flugzeug inzwischen weitergeflogen ist d.h auch die KI muß richtig vorhalten können = komplexer. usw..
Parameter in einer.....du weisst sicher was kommt

Ausserdem verdröselst du hier permanent verschiedene Arten von Sims. Bleiben wir doch bitte beim Typ Lock on. Da wirst du kaum vorhalten, nich, dass das nich schon vor über 10 jahren auf Prozessoren im zweistelligen MHz-bereich mit ganzen Luftschlachten gefunzt hätte. Und damals musste der Prozzi noch die ganze Grafik berechnen.
Zur Grafik: Bei einem Ego-shooter habe ich zumeist ein sehr kleines Areal in dem ich mich bewegen kann. Gehe ich weiter, treffe ich auf irgendein Hinternis, wie z.B eine häßliche Texturwand wie in Vietcong.
eine frage des Maßsstabs, wie schon so oft geschrieben
Außerdem ist die Bewegung nur zweidimensional.
Doom war dein letzter Egoshooter?
Wenn man in einem Ego-shooter doch mal fliegen kann, dann ist die Grafik meist grottenschlecht, siehe Bf1942
Maßstab....
In einer Flugsim muß ein rießiges Areal dargestellt werden. Man kann wirklich 20 min oder länger unterwegs sein um jemals ans endet zu kommen. (Beim MSFS sogar die ganze Welt).
Außerdem müssen das Gebiet genauso gut aussehen, wenn ich in 10 000m Höhe oder im Tiefflug über ein Gebiet flieg. Da glänzt LockOn imo wirklich.
MipMapping
Und ne Wand muß auch gut aussehen, ob man 100 meter oder nen halben davor steht. Wo is der Unterschied?
Die simulierten Dimensionen spielen keine Rolle
Durch die moderne Technik die in so einem Flugzeug verbaut ist ( Radar, Waffencomputer....), wird das ganze bei einer Jetsim noch 10 mal komplexer.
welche moderne Technik?
Ich könnte noch ewig weiterschreiben und Beispiele geben wieso eine Flugsim viel Rechenpower braucht. Ist mir aber zu blöd.
Die Engine von LockOn ist so gut das man locker auch einen Ego-shooter damit machen könnte.
begründung?
Mit der IL2 Engine wird z.B gerade ein 3D Strategiespiel entwickelt.
Moderne Flugis sind kaum was anderes als´n RTS bei dem man in ner Einheit sitzt. Gibt schon Vertreter die das mischen.
Wenn ich mir das alles so überlege, merke ich erst wie billig manche Ego-Shooter gemacht sind. Auch wenn man beide Genre nicht vergleichen kann....
Begründung?
In technischer Hinsicht stellen die FPS auf dem PC die Speerspitze