Ich find es halt auch irgendwie extreme Zeitverschwendung. Ja, ich weiß, dass ich Zelda hier übelst abtrolle. Aber ich find es auch schon teilweise krank, wenn Leute schreiben "es ist voll toll da, durch die Gegend zu reiten und den Sonnenuntergang zu sehen." Jeder von denen kann theoretisch seinen Arsch jederzeit aufs Rad schwingen und - gerade in der Mannheimer Gegend mit Odenwald/Pfalz - mal so einen Sonnenuntergang "in natura" sehen

Als Floskel finde ich das ja noch iO, aber ich hab echt Exemplare im Freundeskreis, die setzen sich "ingame" hin und "angeln" zwei Stunden. Nun gut. Jedem das Seine.
Aber die Abendstunden sind auch die wenigen Stunden, die man mit dem Partner gemeinsam und ALLEINE hat. Ich hab da auch immer ein extrem, schlechtes Gewissen, wenn ich dann dasitze und zocke. Aber ich hab halt auch noch x andere Hobbies, die ich gerne mache: Fotos, Lesen, Modellbau, (eigentlich sehr SEHR viel Sport ). Ich muss mir - glaube ich - einfach eingestehen, dass mir das Zocken als solches nicht mehr allzu viel gibt. Zumindest nicht in der reduzierten Form, in der ich es jetzt noch ausüben kann. Da gibt es einfach bessere Hobbies (zumindest für mich), die in zwei Stunden (22 bis 0 Uhr - da liegen dann alle im Bett) mehr bringen. Das war damals bei WoW auch so. Hab das als Student übelst gezockt mit >10h pro Tag und dann radikal gekürzt. Aber es ist dann einfach nicht das Gleiche. Ganz oder garnicht. Ich sag ja: Ich steh mir mit der Einstellung zumindest beim Hobby im Weg. Beruflich funktioniert das schon viel besser
