Also ich finde es ok, dass es mit WarCraft3 verglichen wird, weil es viele Ansätze verbessert, manches einfach übernimmt, dabei aber schlechter macht.
Mir hat das Heldenmanagment schon in WC3 gefallen, daher war ich vom Tiefgang des selbigen bei Spellforce positiv überrascht.
Die Helden sind einem wie in der Bonuskampagne von WC3 richtig ans Herz gewachsen... dies wird verstärkt durch die BG/NwN/blabla typische Charakterauswahl/gestaltung.
Wenn man mit dem Helden nich dauernd 230234102489 Meter zu latschen hätte, wäre das ganz ok gewesen (Stadtportalrolle ich hör dir klopfen ^^).
Zum Aufbaupart:
Insgesamt zu langatmig und stupide, da ein neues Gebäude = eine neue Einheit/Technologie (meistens).
Basisverteidigung muss man meist in mehrere Richtungen bauen und da nervt etwas, dass man doch relativ grosse nicht bebaubare Zonen rund um ein Gebäude hat (somit passen an eine Stelle, wo man locker 4 Türme hinstellen kann bloss 2). Ausserdem ist sich einzumauern die einizge Methode um seine Basis zu schützen, aber trotzdem mit dem Hero+Army auf der Karte rumzulaufen. Zum Schluss hat man dann meist alle Eingänge zugetowert und die Gegner rennen immer dämlich wieder rein.
Belagerungswaffen gibt es nicht, alle Einheiten kommen in Turmnähe, also fehlt ein taktisches Element (mir hats gefehlt... WC3 zeigt sehr gut, wie man spezielle Siegeweapons für alle Völker haben kann, ohne dass diese sich ähneln (Mörser, Katapulte, Balisten, Fleischwagen)).
Also schlussendlich kann man sagen:
Heldenpart hui (kommt fast an NwN/BG ran, von der Heldenentwicklung her)
Aufbaupart pfui (jedesmal towern is schon derb langweilig)