Wow, ne halbe Stunde.
Tja, ist eine Grundsatz-Diskussion. Meines Erachtens gibt es einige Spiele, bei denen sich der Story-Koop anbietet. Beispielsweise Gears of War, bei KZ2 wäre er auch möglich gewesen. ABER es gibt Spiele da geht es meines Erachtens gar nicht und drückt die SP-Erfahrung. Das sind die Spiele, die sich am besten ganz klassisch im SP entfalten. Uncharted ist so eins. Resident Evil 5 ist ein warnendes Beispiel dafür, wie Story-Koop ein SP-Spiel vollkommen kaputt machen kann.
Abgesehen davon, warum glaubst du, dass dir in Gears of War 2 bspw. ein Koop-Modus ala "nehme die Untergrund-Höhlen ein" oder "Kämpfe dich durchs Krankenhaus" WENIGER Spaß gemacht hätte als der Kampagnen-Modus. Die Zwischensequenzen drückt man doch eh weg, ist ja nicht so man gerne zusammen dieses cineastische Spielerlebnis haben will, sondern man möchte halt gemeinsam ein paar Gegner umhauen. Ein seperater Koop-Modus bietet die Möglichkeit die Spielmechanik VIEL besser auszufeilen (Stichwort Klassensystem und XP), er belastet nicht die SP-Kampagne mit nervigen KI-Partnern, die die Atmo stören, da man grundsätzlich zu zwei unterwegs sein muss UND er ist im nachhinein viel variabler (Stichwort DLC). Richtig gemacht ist der Wiederspielwert um einiges höher denn selbst die tollste Kampagne wird doch spätestens beim dritten Durchlauf langweilig. Um ehrlich zu sein sehe ich keinen einzigen Vorteil für einen Story-Koop es sei denn er ist zusätzlich und kommt, wenn man alleine spielen möchte, ohne KI-Partner aus.