Möchte dem zweiten Absatz voll zustimmen.
Zusätzlich: Ich denke Gewalt, Kampf etc. wird immer einen gewissen Reiz haben, aber es wäre eigentlich eine gute Entwicklung, wenn sich die Videospieleindustrie mehr an neuen Inhalten festmachen würde, statt nur Gewalt und grafischen Overkill (so toll die technische Entwicklung vonstattenging oder eben nicht) zu setzen. Insofern finde ich Konzepte wie Eyetoy, Singstar und Wii ja auch toll, weil sie ein vollkommen neues Massenmarktpublikum mit neuen thematischen Ausrichtungen verknüpfen. Ok, man kann Eyetoy nicht auf Dauer spielen, und man muss auch nicht gleich vor der Kamera rumhopsen, nur um einen Schnitt von der puren Gewaltdarstellung zu vollziehen, und genaugenommen haben die Eingabemedien an sich ja auch nichts mit "Harmlosigkeit" zu tun, im Endeffekt sind ja Lightgun-Shooter da das beste Beispiel.
Deutschland wird sich IMO nicht gegen Spiele isolieren können in denen man auch mal jemand töten kann (ob es zentraler Spielinhalt ist oder nicht). Vielleicht werden irgendwann gewisse Spiele nicht mehr lokalisiert, vielleicht werden auch ein paar Leute Hopps genommen, aber die können doch sowieso nicht verhindern, dass weiterhin Leute auch z.B. Ego-Shooter spielen wollen bzw. können. Die gesamte Videospielbranche wird uns jetzt auch nicht mit grandiosen neuen Konzepten überhäufen nur wegen eines Verbots, wenn es denn wirklich käme. Ich würde es aber begrüßen, wenn man sich ein paar neue Gedanken machen würde, egal ob ein Verbot sich durchsetzt oder nicht, denn je mehr Geld die Branche umsetzt, desto schwerer haben es innovative Ideen scheinbar....