@highscore: Ich sehe da einfach keine Diskussionsgrundlage bei dir. Du schaust blind auf Metacritic und behauptest dann das Spiel XY nicht gut genug für hohe Verkaufszahlen ist und das dies schlecht für den Spielemarkt ist weil Spiel YZ 10 Punkte mehr bekommen hat und sich schlechter verkauft.
Kritisieren kannst du selbst die Spiele allerdings nicht, weil du sie nicht gespielt hast. Ist nicht böse gemeint, aber letztlich plapperst du nur Dinge nach die du irgendwo gelesen hast. Da wirds natürlich schwierig mit der Argumentation. Da hilfts dann auch letztendlich nicht wenn ich dir erzähle das einige Punkte in den (schwachen) Reviews völlig überzogen oder schlichtweg falsch sind. Du wirst es mir nicht glauben weil irgendein Testmag aus Peru behauptet das Spiel wäre mies, wo soll man da diskutieren?
Es gibt doch massig Reviews zu Spielen die bessere Reviews als deine genannten Beispiel bekommen haben, dort aber gerne einige Kritikpunkte vergessen werden. Das Bioshock Beispiel von Jaro eine Seite zuvor ist nahezu Perfekt. Das Teil hat Monsterwertungen bekommen, ist aber vom Core Gameplay extrem schwach.
Die Shootermechanik ist so ziemlich das undynamischste und langweiligste was man in dem Bereich bekommen kann. Story und Spielwelt sind fantastisch, aber reicht das bei einem VideoSPIEL um gefeiert zu werden? Für mich war Bioshock ein maximal solides Spiel mit einer fantastischer Geschichte. Ich habs einmal durchgespielt und würde es nie wieder anfassen, dafür musste ich mich in spielerischer Hinsicht zu sehr durchquälen.
Ich habe nun also schon mehr Zeit in Destiny verbracht wie in den hochgelobten Bioshock Teilen zusammen, was sagt uns das? Habe ich keinen Geschmack oder mache ich selbigen allein vom Marketingbudget der Publisher abhängig? Ich würde sagen nein, mir ist nur das grundlegende Gameplay wichtiger als das Brimborium das drumherum veranstaltet wird. Eine gute Story ist für mich z.B. nur ein netter Nebeneffekt, der für mich in Videospielen allerdings fast völlig verzichtbar ist. Daher spiele ich auch noch heute extrem gerne die Nintendo Titel, weil da die spielerische Substanz einfach klasse ist. Da benötige ich keine mega Inszenierung, packende Story oder pseudo innovative Spielmechaniken und einen Test oder eine hohe Wertung benötige ich da schon dreimal nicht, die Dinger machen einfach Spaß. Da schließt sich jetzt wieder der Kreis zu Destiny, das hat auch keine gute Inszenierung, keine packende Story, macht aber spielerisch fast alles richtig was ein Shooter richtig machen kann, klingt ja fast nach einem Spiel von Nintendo... oder nicht?
Da liegt nunmal die Krux bei Tests, jeder hat andere Ansprüche an ein Spiel und wird demnach auch anders bewerten. Tests von Reviewern die man schon länger liest bzw. deren Geschmack man einschätzen kann sagen oftmals deutlich mehr aus als eine aggregierte Zahl bei Metacritic. Und ganz ehrlich, wenn man will kann man nahezu jedes Spiel in Grund und Boden kritisieren, irgendwas findet sich immer, es ist halt letztendlich subjektiv wie sehr einem die Kritikpunkte den Spielspaß verhageln.
Was eine Bewertung bei Destiny sicherlich noch deutlich erschwert ist die Tatsache das sich ein Online Spiel aka shared-Shooter immer weiterentwickelt und demnach auch weiter verbessert. Ein Review nach einer handvoll Spieltagen ist bei Destiny eigentlich wenig bis nichts Wert. Der Tester kann eigentlich in dieser Zeit fast nur durch die SP Story gehetzt sein und für diesen Teil des Spiels geht der Wertungsschnitt sogar in Ordnung, es ist halt leider nur ein kleiner Ausschnitt aus den Möglichkeiten die Destiny bietet.