Auch dafür braucht es keine Hakenkreuze, meine Argumente dagegen habe ich oben gebracht. Ich bleib auch dabei, das Dritte Reich (analog WW1 / WW2 / Vietnam etc.) ist kein Thema für eine Versoftung. Egal wie man es dreht und wendet, die realen Geschehnisse der damaligen Zeit können von unserer Generation meiner Meinung nach nicht wirklich abgebildet werden und es besteht immer die Gefahr der Geschichtsverfälschung.
Es gibt in der Medienwissenschaft die Diskussion, ob es so etwas wie "Dokumentarfilm" überhaupt geben kann, weil jedes kleine filmische Element von den Kreativen beeinflusst wird - vielleicht auch unbewusst. Jede Kameraeinstellung, jeder Lichtpunkt, jeder Schnitt - alles passt man an, vielleicht ohne es zu bemerken. Daher kann es keine Neutralität und REINE Dokumentation geben, es ist immer subjektiv beeinflusst.
Das kann man nur verhindern, indem man es verschweigt. Und das ist eine Kapitulation.
Wenn es keine ernsthaften Spiele zu diesem Thema geben sollte, müsste man auch gegen Filme und Bücher jeder Art sein. Weil sie ja nicht wirklich abbilden können, schlimmstenfalls verfälschen. Wo ist man dann? Ganz nah bei den Holocaustleugnern, denn deren Argument ist ja genau das, nämlich, dass man all das, was dokumentiert ist, doch bitte aus einer anderen Perspektive betrachten müsste.
Lösung: Mehr Dokumentation, mehr Offenheit, mehr Material. Je authentischer, desto besser.