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PC/Mac id und Epic distanzieren sich vom PC

thething

Kackafurz Pipinase
Das tot(d? omg)reden des PCs als Spiele und Entertainment Plattform ist meiner Meinung nach absoluter Blödsinn, da gebe ich Mikes Argumentation vollkommen recht - ich denk eher das beide Sparten immer mehr zusammenwachsen werden (siehe MS Ansatz mit Live Anywhere usw.).

Zu der Programmierer und Überzeugsungsdiskussion bleib ich weiterhin auf Im-ho-teps Seite - da gilt wie so oft das 80/20 Prinzip (http://de.wikipedia.org/wiki/Pareto-Verteilung).

@Flash-Programmierer Statement: Rofl - arbeite gerade mit so einem zusammen, trifft es auf den Punkt.
 

Ganymed

pro erderwärmung.
glaubst du das wirklich?
Der Markt is deutlich am schwinden, wenn die Konsolen mal so weit sind, dass du mit denen problemlos chatten, email beantworten und anderen Käse machen kannst, für den die meisten Leute sich jetzt noch einen PC halten, is kaum noch was übrig. HD-TV tun ihr übriges um den PC in eine Nische zu drängen, denn erst damit wird browsen im Netz usw. wirklich komfortabel.
Die Industrie findet das auch ganz toll, weil du mit einer Konsole nunmal viel besser kontrolliert werden kannst und in deinen Möglichkeiten Unsinn anzustellen limitiert bist, als an einem PC.
Natürlich wird der PC weiter existieren, aber er wird für die großen Spielehersteller bestenfalls noch für Ports interessant sein, weil sich die Masse nunmal immer stärker auf Konsolen verlagert. Entsprechend wird es beim Gamedesign auch andere Gewichtungen geben und das Gesülze der PC-Ewiggestrigen, über miese FPS-Steuerung auf Konsolen...blub...wird als das wahrgenommen was es ist, das Gejammer von ein paar Kiddies, denen man das Statussymbol kastriert hat. *grunz*
was die spiele betrifft: ich kann deine haltung gut einordnen, denn solche kommen bei jeder neuen konsolengeneration. aber ich bleibe weiterhin bei meinem standpunkt, dass der wechsel zu den konsolen nur ein trend ist, den die firmen folgen, um sich anzupassen, denn natürlich verschiebt sich der markt. spätestens wenn die nächste konsolengeneration in 3-4 jahren angekündigt wird, sind PCs leistungstechnisch so weit, dass konsolen nur noch ports bekommen, die mit, wie schon in der lastgen, mit schlechteren shadern, texturen und niedrigeren polygonzahlen aufwarten können. als die PS2 erschien, sprach man davon, dass es bald keinen grafiksprung mehr geben würde....im krassen gegensatz dazu steht ein gears of war oder crysis. als die PSX erschien und 3D-gaming erst richtig pushte, sagte man sich zurücklehnend auch, dass man jetzt grafisch nix mehr ändern musste, weil "...man hat ja 3D"...2011 wird die spielegrafik so starke sprünge gemacht haben, dass wir uns über diese beiträge hier kaputtlachen werden.;)
und auch dann wird sie nichts mit photorealismus zutun haben.

was die verwendung des PCs im allgemeinen angeht, kann ich dir grob folgen, gerade multimediafähigkeiten brauch keine sau mehr aus einem großen grauen kasten mit 3 lüftern, der 2min zum hochfahren braucht. auch kommunikationsfähigkeiten sind jetzt schon mit entsprechendem equipment wie visioncam und headset locker über die 360 machbar, aber ob diese funktionen beim kunden auch wirklich ankommen bleibt abzuwarten. ich hab zumindest noch keinen gesehen, der sich die 360 als HD-bild-telefon gekauft hat und diese leute sollten nach deiner meinung eben auch angesprochen werden. aber es werden nch viele funktionen übrig bleiben, die den computer unabdingbar machen, weil er sich selbst auch immer weiter entwickelt. 66% aller verkauften rechner sind notebooks, tendenz immernoch steigend. mobilität, computation everywhere ist hier das schlagwort, und plötzlich sind kommunikationsdienste auf dem PC wieder interessanter, weil sie eben auch im straßencafé oder im garten ausgeführt werden können, während ne konsole zuhause neben dem fernseher vergammelt. ganz zu schweigen von programmen, die nie auf konsolen laufen werden, wie das von mir schonmal erwähnte mathlab, schnittwerkzeuge für filme, grafikprogramme wie COREL etc.;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Im-Ho-Tep

kein Killerspieler
was die spiele betrifft: ich kann deine haltung gut einordnen, denn solche kommen bei jeder neuen konsolengeneration.
Du pflegst wirklich einen sehr goldigen (oder soll ich lieber "manipulativen" sagen?) Diskussionsstil. Wenn du dir nichma die Mühe machst meine Beiträge richtig zu lesen und mich einfach in eine Schubalde stecken willst, dir dir passt, dann schreib das wenigstens nich auch noch hin!

aber ich bleibe weiterhin bei meinem standpunkt, dass der wechsel zu den konsolen nur ein trend ist, den die firmen folgen, um sich anzupassen, denn natürlich verschiebt sich der markt. spätestens wenn die nächste konsolengeneration in 3-4 jahren angekündigt wird, sind PCs leistungstechnisch so weit, dass konsolen nur noch ports bekommen, die mit, wie schon in der lastgen, mit schlechteren shadern, texturen und niedrigeren polygonzahlen aufwarten können. als die PS2 erschien, sprach man davon, dass es bald keinen grafiksprung mehr geben würde....
Totaler Humbug, entweder weisst da das auch, oder du warst da noch ein Ei.

im krassen gegensatz dazu steht ein gears of war oder crysis. als die PSX erschien und 3D-gaming erst richtig pushte, sagte man sich zurücklehnend auch, dass man jetzt grafisch nix mehr ändern musste, weil "...man hat ja 3D"
sorry, aber :rofl:

...2011 wird die spielegrafik so starke sprünge gemacht haben, dass wir uns über diese beiträge hier kaputtlachen werden.;)
und auch dann wird sie nichts mit photorealismus zutun haben.
Das is auch völlig uninteressant, weil es nur ne handvoll Leute wirklich interessiert. Fotorealismus braucht keine Sau, Spitzengrafik auch nicht. Verkaufszahlen diverser Spiele und Hardware sprechen eine deutliche Sprache. Ab einem gewissen Punkt ist das einfach nicht mehr wirklich wichtig, und der Punkt war diese Generation in optischer Hinsicht schon teilweise erreicht.

was die verwendung des PCs im allgemeinen angeht, kann ich dir grob folgen, gerade multimediafähigkeiten brauch keine sau mehr aus einem großen grauen kasten mit 3 lüftern, der 2min zum hochfahren braucht. auch kommunikationsfähigkeiten sind jetzt schon mit entsprechendem equipment wie visioncam und headset locker über die 360 machbar, aber ob diese funktionen beim kunden auch wirklich ankommen bleibt abzuwarten. ich hab zumindest noch keinen gesehen, der sich die 360 als HD-bild-telefon gekauft hat und diese leute sollten nach deiner meinung eben auch angesprochen werden.
bitte wo schreib ich das?

aber es werden nch viele funktionen übrig bleiben, die den computer unabdingbar machen, weil er sich selbst auch immer weiter entwickelt.
natürlich wird es das, schreib ich doch. Aber nich für die Masse.

66% aller verkauften rechner sind notebooks, tendenz immernoch steigend. mobilität, computation everywhere ist hier das schlagwort, und plötzlich sind kommunikationsdienste auf dem PC wieder interessanter, weil sie eben auch im straßencafé oder im garten ausgeführt werden können, während ne konsole zuhause neben dem fernseher vergammelt. ganz zu schweigen von programmen, die nie auf konsolen laufen werden, wie das von mir schonmal erwähnte mathlab, schnittwerkzeuge für filme, grafikprogramme wie COREL etc.;)
und damit arbeitet Gott und die Welt?
 

Im-Ho-Tep

kein Killerspieler
Du scheinst wenig mit der Spieleentwicklung zu tun zu haben.
du glaubst also wirklich noch das Märchen vom Idealismus in der Spielebranche?
Das is schon ein paar Jahre her, jetzt is das, gerade bei Spässchen wie Engineprogrammierung, nix weiter als ein öder Job. Spannend sind die Design-Geschichten, zusammen mit einer Gruppe strenge Vorgaben von oben zu erfüllen, ohne die Möglichkeit seine Kreativität selber einzubringen, macht nunmal keinen Spass, das is überall so. Und du willst mir jetzt hoffentlich nicht erzählen, dass große Engines heutzutage noch von 2 Männlein in Eigenregie und voller Enthusiamus produziert werden.
 

Im-Ho-Tep

kein Killerspieler
Nee, da halte ich gegen. Musst nur mal in die Multimediawelt schauen, wenn Du da so einen Flash-Fuzzi an der Hand hast. Dem musste nur den neusten Mac zeigen und seine Hose wird zum Zelt. Ähnlich ist es bei den Engineschreibern: Da diese später mit der Lizensierung Geld verdienen, integriert man alles, was nur geht und sei es, dass es erst in einem Jahr Grafikkarten dafür gibt.
ich bezweifle doch sehr, dass der arme Engineprogrammierer direkt etwas von der lizensierung einer Engine hat. Du romantisierst die Sache hier scheinbar etwas.
Das Beispiel mit dem Flash-Fuzzi passt da schonma gar nich, das wäre wie einen Airbrusher mit einem Verputzer zu vergleichen.
 

Ganymed

pro erderwärmung.
immer wenn du anfängst, deine zitatextase auszuleben, wirds mir langweilig, sorry. du musst aber schon zugeben, dass du gerne eine, sagen wir mal, konservative meinung vertrittst. wenn es danach geht, was die "masse" wirklich will, dann ist es, sich mit einer marke zu identifizieren, da interessiert die grafik auch keinen mehr, stimmt. aber da die hersteller ja ihren hype genau darauf schüren, wird die "masse" zwangsläufig mitziehen, weil sie durch werbung, marke, hype gelenkt werden...das entspricht doch deiner "lemming-these". also wird auch in zukunft die grafik ausschlaggebend für neuentwicklungen sein und deswegen wird es zwangsläufig in 2 jahren auf dem PC neuentwicklungen geben, die genau das bieten werden.

meine beispiele bezüglich der PSX und PS2 waren auf das marketing bezogen, klar waren das leere sprechhülsen, die auch jetzt immermal wieder aufgefahren werden, aber deine "masse" glaubt es von generation zu generation. ich geb aber gerne zu, obwohl das nicht unbedingt dein vorwurf war, dass ich mich damit etwas vom thema wegbewegt habe.;)

was die nutzung diverser programme betrifft: wenn du den ganzen tag von studenten umgeben wärst, und die sind ziemlich viele, dann wüsstest du, dass genug markt für allerlei PC-anwendungen existiert. die anwendungen werden imo sogar noch zunehmen (sind ja nicht nur studenten), denn vieles wird mehr und mehr zum alltäglichen gebrauch verwendet. da ist der markt für spiele imo immernoch groß genug. aber ich werde dich nicht von deiner meinung des untergehenden PC-imperiums wegbringen können, also wie wärs mit ner runde im kreis drehen?:zahn:
 

Caesar III

Oh Noes
Wenn Gaming auf dem PC wirklich aussterben sollte, bräuchte es kein Games for Windows mehr.

Wenn dem so wäre, würden sicher auch immer mehr Leute auf Linux wechseln.

Sogar die grössten PC-Gaming-Freaks in meinem Bekanntenkreis sind auf Linux als Erst-System gewechselt, und haben Windows nur noch als Gaming BS!

MS wird also früher oder später den Spieß ggf. sogar umdrehen müssen und PC Gaming extrem pushen müssen. Vielleicht soll Games for Windows ja der Anfang sein. Allerdings ist er dann falsch :D



@Ganymed: Naja, sooo viele Studies rennen nicht mit Laptop rum an der TU! Und wenn dem so ist, isses ein umso grösseres Armutszeugnis, dass noch immer keine Steckdosen in den großen Hörsälen verteilt sind! Das regt mich noch immer auf.
 

Ganymed

pro erderwärmung.
:lol: stimmt, da brauch man nen dicken akku.

das mit "games for windows" hab ich glaub schon 3mal in diesem thread geschrieben, sogar einmal ganz am anfang, aber das is ja kein argument.:zahn:
 

Mike

Administrator
ich bezweifle doch sehr, dass der arme Engineprogrammierer direkt etwas von der lizensierung einer Engine hat. Du romantisierst die Sache hier scheinbar etwas.
Das Beispiel mit dem Flash-Fuzzi passt da schonma gar nich, das wäre wie einen Airbrusher mit einem Verputzer zu vergleichen.
ich weiß ja nicht, ob Du bei einer staatlichen Non-Profit-Behörde arbeitest, aber in der freien Marktwirtschaft freut sich der Mitarbeiter für gewöhnlich, wenn seine Firma Erfolg hat und ihm weiter das Gehalt bezahlen kann. ;)
Insofern hat er sehr wohl was von der Lizensierung.
Aber gut, dann passt das Flash-Fuzzi-Beispiel nicht, tut aber auch nix zur Sache.
 

thething

Kackafurz Pipinase
Schön wärs ;) Ist eher nicht so - sollte vielleicht so sein, aber dafür bieten die wenigstens Unternehmen auch attraktive Beteiligungsmodelle, die ziehen im Normalfall. Ich fand dein Beispiel gar nicht so unpassend - du hattest eben nen euphorischen Flash-Entwickler vor dir (btw. Freaks :D) - gibt aber genauso andere (und die machen wahrscheinlich den Grossteil aus) die Flash zwar verwenden können es aber ungern tun und selbständig nichts zustande bekommen. Ähnlich stelle ich es mir in der Spieleindustrie vor - die euphorischen Galleonsfiguren der Industrie repräsentieren Ihr Unternehmen und die Produkte - die Arbeiter im Hintergrund kriegen Ihre Vorlagen und machen ganz einfach Ihren Job.

PC-Gaming wie auch Konsolengaming wird sich in den nächsten Jahren verändern, vielleicht schleichend - vielleicht auch nicht, wer weiss schon was für Peripherie Geräte wir in den nächsten Jahren im Wohnzimmer/Arbeitszimmmer oder sonstigen Zimmern stehen haben. Die Nutzungsmöglichkeiten wachsen und die Spieleindustrie wird sich entsprechend anpassen. Den PC totzureden als Entertainment Plattform ist absoluter Humbug, steckt eine mittlerweile viel zu grosse Industrie dahinter (oder wer pusht die Hardwareentwicklungen am meisten?) - aber das Gerät wird sich ändern.
 

Im-Ho-Tep

kein Killerspieler
immer wenn du anfängst, deine zitatextase auszuleben, wirds mir langweilig, sorry. du musst aber schon zugeben, dass du gerne eine, sagen wir mal, konservative meinung vertrittst.
wow, ne konservative Meinung bekomm ich wirklich nich häufig vorgeworfen. Du hast mich erheitert, respekt.

wenn es danach geht, was die "masse" wirklich will, dann ist es, sich mit einer marke zu identifizieren, da interessiert die grafik auch keinen mehr, stimmt. aber da die hersteller ja ihren hype genau darauf schüren, wird die "masse" zwangsläufig mitziehen, weil sie durch werbung, marke, hype gelenkt werden...
Du hast keine Ahnung von der Masse, oda? Da brauchste simple Messages die jeder begreifen kann, du verkaufst lifestyle und nicht grafik. Grafik ist schon längst an dem Punkt, wo nur noch Technik-Nerds überhaupt noch einschätzen können, ob das jetzt technisch gut oder schlecht ist.

das entspricht doch deiner "lemming-these". also wird auch in zukunft die grafik ausschlaggebend für neuentwicklungen sein und deswegen wird es zwangsläufig in 2 jahren auf dem PC neuentwicklungen geben, die genau das bieten werden.
Grafik spielt schon jetzt keine Rolle mehr, sofern sie sich im normalen Rahmen bewegt. Dazu musst du dir nur die erfolgreichsten Spiele und Hardware angucken. Aber das hab ich auch schon oben geschrieben, du solltest meine Beiträge auch lesen.

meine beispiele bezüglich der PSX und PS2 waren auf das marketing bezogen, klar waren das leere sprechhülsen, die auch jetzt immermal wieder aufgefahren werden, aber deine "masse" glaubt es von generation zu generation.
Ein paar Fanboys glauben das, begeh nicht den Fehler diese Leute mit der Masse zu verwechseln. Fanboys haben ihren festen Platz im Markt, aber wie weit man fast nur mit Fanboys kommt, stellt gerade Sony sehr eindrucksvoll mit der PS3 fest.

was die nutzung diverser programme betrifft: wenn du den ganzen tag von studenten umgeben wärst, und die sind ziemlich viele, dann wüsstest du, dass genug markt für allerlei PC-anwendungen existiert.
Natürlich weiss ich das, hab ich das irgendwo bestritten?
Und auch hier wieder, lies meine Beiträge richtig!:znaika:

die anwendungen werden imo sogar noch zunehmen (sind ja nicht nur studenten), denn vieles wird mehr und mehr zum alltäglichen gebrauch verwendet.
was denn zum Bleistift?

da ist der markt für spiele imo immernoch groß genug. aber ich werde dich nicht von deiner meinung des untergehenden PC-imperiums wegbringen können, also wie wärs mit ner runde im kreis drehen?:zahn:
Das machst du die ganze Zeit schon.
Es is ja schön, wenn du unbedingt diskutieren willst. Aber versuch doch zumindest halbwegs auf meine Meinung und Argumentation einzugehen. Wenn du mir einfach nur eine Meinung unterschieben willst, damit du die Kontra-Position beziehen und mir verbal ans Bein pinkeln kannst, werd ich da nicht wirklich gebraucht, das kannste auch alleine spielen.
 

Im-Ho-Tep

kein Killerspieler
ich weiß ja nicht, ob Du bei einer staatlichen Non-Profit-Behörde arbeitest, aber in der freien Marktwirtschaft freut sich der Mitarbeiter für gewöhnlich, wenn seine Firma Erfolg hat und ihm weiter das Gehalt bezahlen kann. ;)
Insofern hat er sehr wohl was von der Lizensierung.
das interessiert ihn aber nicht, denn in der Regel wird er keine direkte finanzielle Beteiligung daran haben und auch keinen direkten Einfluß auf den Erfolg der Firma. Er hat einen Job wie der großteil aller Menschen. Er muß seine Zeit abknechten, tun was ihm der Vorgesetzte sagt, sich an Vorgaben halten, Überstunden schieben, Deadlines einhalten, evtl. sogar finanzielle Abstriche hinnehmen, weil es der Firma ja soo schlecht geht...das übliche halt.
Natürlich gibt es auch noch kleine Idealisten, Freaks und Einzelkämpfer, aber die wirst du bei den BigPlayern nicht mehr finden. Da hat sich schon längst die übliche Routine diverser Wirtschaftsunternehmen durchgesetzt.
 

I_are_Daxter

Hautmaltretator
Meiner Einer glaubt auch, daß der PC in der heutigen Form und vor allem als Spielgerät über kurz oder lang aussterben wird!
M$ scheint das auch zu denken und strebt u.U. desterwegen an ein Bein in die Konsolenwelt zu bekommen genauso wie Sony die PS3 als Multimedia/Spiel/Surf-KOnsole etablieren möchte....
Im Profibereich wird er warscheinlich nie wirklich aussterben, wobei allerdings auch da mit solchen Spielereien wie Serverbasierender Programmausführung übers Internet über superschnelle Datenleitungen etc. am Tod des "Desktop-Computers" gearbeitet wird ...
 

Firo

Stadtbekanntes Mitglied
du glaubst also wirklich noch das Märchen vom Idealismus in der Spielebranche?
Das is schon ein paar Jahre her, jetzt is das, gerade bei Spässchen wie Engineprogrammierung, nix weiter als ein öder Job. Spannend sind die Design-Geschichten, zusammen mit einer Gruppe strenge Vorgaben von oben zu erfüllen, ohne die Möglichkeit seine Kreativität selber einzubringen, macht nunmal keinen Spass, das is überall so. Und du willst mir jetzt hoffentlich nicht erzählen, dass große Engines heutzutage noch von 2 Männlein in Eigenregie und voller Enthusiamus produziert werden.
Wo sage ich was von 2 Männlien?

Jemandem, der diesen Beruf selbst ausübt, glaub ich die Aussage nunmal eher, als dir. Sorry, soll keine Beleidigung sein, aber derjenige weiß ja wohl, wovon er redet.
Und die Arbeitsverhältnisse bei EA sollte man nun wirklich nicht als Maß aller Dinge nehmen...
 

thething

Kackafurz Pipinase
EA ist einer der grössten Arbeitgeber in dieser Branche und daher ganz klar ausschlaggebend und wenn du mit "einem" sprichst lassen sich daraus keine Rückschlüsse auf die gesamte Branche schließen...
 

Firo

Stadtbekanntes Mitglied
EA ist aber nicht der Einzige, von daher nicht pauschal für alle zu nennen. Zumal sich ja nichtmal all EA Mitarbeiter beklagen.
Aber da du ja scheinabr weißt daß ich mit genau "einem" geredet hab... ach was diskutier ich überhaupt, ist ja doch sinnlos.

Mir ist das egal was ihr glaubt... ist ja eigentlich nicht mein Problem.
 

thething

Kackafurz Pipinase
Ich wollte gerade mal schnell nach der bereits in einem der vorangegangen Postings getätigten Aussage suchen welche die These unterstützt das die Spieleprogrammierung für ein Grossteil der beteiligten Leute einfach nur ein Job ist, habs leider nicht mehr gefunden - dafür aber die folgenden Links. Haben zwar nicht direkt was mit dem Thema zu tun - trotzdem ganz interessant imo.

Gehälter in der Spieleindustrie:
http://www.gamezone.de/news_detail.asp?nid=51166
Take2 - Mitarbeiterbeteiligung:
http://www.gamezone.de/news_detail.asp?nid=51134

Ganz kurz nochmal zur Erklärung warum ich der festen Überzeugung in das für die meisten Arbeiter in der Branche das ganze nur ein Job ist - ich hatte ja bereits schon das Pareto Prinzip erwähnt, lässt sich mit Sicherheit nicht ganz 100%ig anwenden - passt aber fast immer.

Warum die Aussagen kleinerer Entwickler nicht unbedingt aussagekräftig sind:

80% aller Beschäftigten werden in ca. 20% der Unternehmen arbeiten (-> grössere Hersteller wie EA, Ubi, Blizzard etc.). Die restlichen 20% in 80% der Unternehmen in der Branche (kleinere Unternehmen).

Die 20% in den kleineren Unternehmen werden evtl. mit Ihrem Job zufriedener sein, sie sind im Normalfall stärker und positionsunabhänig in die einzelnen Projekte eingebunden und können sich besser mit dem Unternehmen und der Führung identifizieren. Der Unternehmserfolg wird diesen Personen stärker am Herzen liegen - sind auch viel direkter bei einem Misserfolg eines einzelnen Titels betroffen.

In grösseren Unternehmen - straffere Organisation und striktere Arbeitsteilung, oftmals kommt man als MA aus seinem Teilbereich nicht hinaus bzw. hat kaum einen Einblick in das Gesamtprodukt.

Das ganze kann man beliebig fortführen bzw. das von Im-Ho-Tep bereits gesagte einfügen...

@Firoball: Du hast geschrieben das du mit jemanden gesprochen hast, daher ging ich davon aus mit "einem".
 
Zuletzt bearbeitet:

Im-Ho-Tep

kein Killerspieler
andere kannst du nicht meinen

Jemandem, der diesen Beruf selbst ausübt, glaub ich die Aussage nunmal eher, als dir. Sorry, soll keine Beleidigung sein, aber derjenige weiß ja wohl, wovon er redet.
wovon er redet weiss er sicher. Wenn er so was einem naiven Wesen erzählt, dass ganz aufgeregt ist, weil es mit einem spricht der Spiele entwickelt, wird er wahrscheinlich nicht ganz ehrlich sein. Interessanter wäre, was so eine Person am Stammtisch erzählt.

Und die Arbeitsverhältnisse bei EA sollte man nun wirklich nicht als Maß aller Dinge nehmen...
doch, das sind sie. Es mag die kleinen unabhängigen Entwickler noch geben, aber wenn sie einen Flop produzieren sind sie weg, wenn sie einen Hit produzieren werden sie von EA gekauft und die Entwickler sind direkt in der Hölle, der Firmeneigentümer dann auf Hawaii...

Komm jetzt stell dich doch nich so naiv, Spiele entwickeln ist kein Traumjob mehr. Bestimmte Posten können das sicher alleine durch ihr kreatives Potenzial kompensieren, aber diese Posten sind nicht die Masse.
Handyentwickler brauchen wer auch nicht in die Gleichung zu nehme, die agieren z.z. in der Steinzeit der Spieleentwicklung.
 

Firo

Stadtbekanntes Mitglied
wovon er redet weiss er sicher. Wenn er so was einem naiven Wesen erzählt, dass ganz aufgeregt ist, weil es mit einem spricht der Spiele entwickelt, wird er wahrscheinlich nicht ganz ehrlich sein. Interessanter wäre, was so eine Person am Stammtisch erzählt.
Wen meinst du?
Mit "naiv" kannst du ja eigentlich nur dich selber meinen.

... und Handyentwicklung ist seit mehr als 3 Jahren nicht mehr in der Steinzeit - das nur mal so. Kann dir ein Handyentwickelr anch Wahl bestimmt bestätigen. Mal abgesehen davon fäll das wohl klar unter Spieleentwicklung, auch wenn du das vielleicht nicht wahrhaben willst.

So und jetzt genug von meiner Seite, mit dir zu diskutieren macht keinen weiteren Sinn meiner Meinung nach. Bin ja schließlich nicht Mächtle oder Glied, die das nicht kapieren.
 

thething

Kackafurz Pipinase
Vielleicht nicht die Steinzeit - dafür ist J2ME die Hölle :D (falls Franky das liest: Habs probiert - nachdem ich 2 Tage versucht habe ne Breakout Variante auf 3 unterschiedliche Handys hochzuladen hab- fluchend aufgegeben - auf Emulator liefs aber ^^).

Ganz so drastisch wie Al würd ichs nicht ausdrücken - es ist aber ein Business wie jedes andere. Klar - von aussen betrachtet dürfte es für die meisten interessanter sein als irgendwelche Kraudertools zu entwickeln, im Kern bleibt es aber die gleiche bzw. ähnliche Arbeit. Kann ich mir jedenfalls so vorstellen...
 
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