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Call of Duty 4: Modern Warfare

Lecker

Schleckermäulchen
naja klar gibts grenzen aber in nem film meckert auch keiner drumm wenn wie bei hostel oder so leute verstümmelt werden oder?
Natürlich meckern da welche und selbst da gibt es noch einen Unterschied. Du wirst zum Beispiel feststellen, dass Filme, die irgendwelche "Abscheulichkeiten" dokumentarisch aufarbeiten (besonders beim Thema Krieg) oft sehr vorsichtig und sensibel vorgehen. Aber das weicht auch wieder vom Thema ab wenn die Ursprungsfrage ist, warum es Spaß macht Krieg zu spielen, wenn man Krieg eigentlich pervers findet.
 

Jaro

Doctor Hobel
, wenn man Krieg eigentlich pervers findet.
Ich finds eigentlich nicht pervers, eher normal. Abscheulichkeiten sind eben "normal" oder sie waren es schon immer. Nur will ich nichts damit zu tun haben, weil.. nun ja.. weil das mein Selbsterhaltungstrieb ist. Ist zwar so ein wenig "gay", und das ist auch das Problem der Gesellschaft ansich. Lieber nix machen, mir könnte ja was passieren.

Denke das ist auch "normal", pervers hingegen ist eine Gesellschaft ohne Morden, bestehend aus Harmonie und .. ich weiss nicht.. Lebkuchen- Herzen? Das geht schon mal gar nicht aufgrund der Entwicklung der Kultur und der Demografie.
 

Lecker

Schleckermäulchen
Ich finds eigentlich nicht pervers, eher normal. Abscheulichkeiten sind eben "normal" oder sie waren es schon immer.
Das geht ja Hand in Hand. Perversion (in all seinen Formen) ist fester Bestandteil des menschlichen Wesens. Kommt auch bei Tieren vor. Nur sind die zu ihrem Glück nicht mit der Fähigkeit zur Reflektion gesegnet worden. ;) Trotzdem bleibt halt die Ausgangsfrage, warum man sich absichtlich dieser (normalen) Perversion oder Abscheulichkeit aussetzt. Wie auch immer, man kann es eh nicht auflösen. Ich finde dann halt nur so Aussagen wie Mojo krass. ;)
 

Justus Jonas

Palim Palim
Krieg kann nicht pervers sein, weil Krieg (leider) normal ist. Perversion ist für mich immer etwas, das abseits der (wie auch immer gearteten) Norm steht.

Krieg nachzuspielen kann aber imho pervers sein, je nachdem wie die Darstellung und das Geschehen im Spiel beschaffen ist.

Denn auch wenn es (leider) in vielen Kriegen normal ist, sich an Leichen zu (wie auch immer) zu vergehen, so finde ich nicht, dass sowas normal für ein Spiel wäre.

Ist irgendwie ein scheiß Thema, weil man schwer definieren kann, was normal ist.

Bspw. ist es normal, dass es immer mal wieder Amokläufe in Schulen gibt. Aber wäre es auch normal, sowas 1:1 als Spiel zu veröffentlichen und das zu spielen?

Ach, scheiß Thema. Ich merke beim Schreiben, wie ich an meine eigenen Grenzen stoße.
 

Justus Jonas

Palim Palim
Ich nehme das Thema ernst und finde das richtig. SoF3 passt doch gar nicht richtih zum Thema, weil die weiter gehen und die realität überzeichnen. Darum geht es ja nicht, denke ich.
 

Lecker

Schleckermäulchen
Krieg kann nicht pervers sein, weil Krieg (leider) normal ist. Perversion ist für mich immer etwas, das abseits der (wie auch immer gearteten) Norm steht.
Musss man das denn trennen? Ich sage doch, die Perversion ist ein Teil der Normalität. Krieg ist normal, aber gleichzeitg, gerade im Detail, pervers. Perversion auf spielerische Art nachempfinden zu wollen ist nochmal eine ganz andere Art von Perversion, da gebe ich dir Recht.
 

relikt

winter is coming
Wie viele von uns waren denn unterm Strich tatsächlich in einem Krieg involviert und können sich wirklich erlauben über die Normalität oder die Perversion selbigens zu urteilen? Für uns die wir, zumindest aktuell, zumeist tausende Kilometer Distanz wahren und die den Krieg nur in dem Grad "kennen" wie es den Medienverantwortlichen recht ist, mag die Perversion von der Normalität in den Hintergrund gedrängt worden sein, dennoch ist und bleibt es nunmal abartig. Und ich denke um das zu erkennen muss man nicht erst selbst in den Krieg ziehen, bestenfalls in den virtuellen um mit der Nase auf die eigentlich perverse Leichtigkeit im Umgang mit solch brisanten Themen gestoßen zu werden.
 

Lecker

Schleckermäulchen
Ja, aber findet ihr nicht, dass das ganze irgendwie perverser wird dadurch, dass man es "spielt"? Als Film würde ich es weniger krass finden.
 

relikt

winter is coming
Das gefallen und die Kurzweil die man dabei entwickelt wäre imo bedenklicher als die Tatsache DAS man es spielt. Womit wir wieder bei der Frage wären wieso es spaß macht Krieg zu spielen während man im realen leben von derartigen Kampfhandlungen angewiedert ist und am liebsten nichts damit zutun haben will. Wir drehen uns im Kreis, es liegt einfach in der Natur des Menschen. So wie Frauen in die Sims für die Familie sorgen, sorgen Männer in CoD für Nahrung :D
 

Tails

Platin Member
Es sind eben Videospiele nicht die Realität, und es macht einfach Spass Ego Shooter zu spielen, da muss man wirklich kein schlechtes Gewissen beim Spielen haben.
 

relikt

winter is coming
Um ein schlechtes Gewissen gehts ja auch garnicht...eher um die Frage wieso man keines hat bzw. keine Skrupel hat und sich dran "aufgeilt"...
 

knusperzwieback

Pottpüree der guten Laune
Hab jetzt auch mal bis zur TV-Station gezockt (oder wars ne Radio-Station)... egal.

Also es ist wirklich gut in Szene gesetzt, aber was Freund und was Feind ist... tja, da hab ich noch sehr große Schwierigkeiten.
Da ist soviel Action das man oft nur noch wild auf alles ballert was sich bewegt und hofft keinen eigenen Mann zu treffen.

Aber das war ja in CoD2+3 auch oft so. Werd ich die Level halt öfter zocken bis ich mich da etwas mehr zurecht finde.

Die Checkpoints finde ich bis jetzt sehr gut gesetzt.

Werd wohl am Wochenende weiter zocken. So mitten in der Woche ist mir das zu stressig nach der Arbeit.

Naja, schaun ma mal.
 
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