• Wie letztes Jahr von einigen gewünscht, hier eine Erinnerung zur Unterstützung.
  • Hallo zusammen, bitte prüft mal die im Forum hinterlegte Mail Adresse auf Aktualität. Es ist jetzt schon mehrfach passiert, dass Mails (z.B. für Benachrichtigung neuer PNs) nicht zugestellt werden konnten, weil die Konten nicht mehr existieren oder voll gelaufen sind. Danke!
  • Hallo Gast, falls du dich wunderst, wieso Bilder und Videos nicht mehr sofort angezeigt werden, schau mal hier.

Call of Duty: World at War

Smith

Bekanntes Mitglied
stellenweise erinnert mich das intro an Elton vs. Simon :lol:

aber die abschnitte die im dschungel spielen, gefallen mir doch sehr gut.
 

Crayfish

immer noch
Ich hab nun die ersten drei Missionen hinter mir. Das Spiel ist nach wie vor gut, aber vom Setting her - trotz der Dschungelabschnitte - total ausgelutscht. Teil vier bleibt der bessere und es ist zu hoffen, dass die Entwickeler in Sachen zweiter Weltkrieg mal ne längere Auszeit nehmen!

MfG,
Crayfish
 

relikt

winter is coming
Habe es mir mal aus der Videothek mitgenommen und wollte es mir gestern zur Brust nehmen. Denkste. Wie üblich habe ich direkt auf Veteran begonnen und bin inzwischen nach 6 Mission am Rande des Nervenzusammenbruchs. Die Level sind gerade später gespickt mit Stellen die dem berühmten Flaschenhals sehr sehr nahe kommen. Da hängt man dann schon gerne mal ne Stunde oder mehr an einem Gegner und ertappt sich im Handumdrehen dabei wie man die KI, die Entwickler und den Rest der Welt verteufelt.

Hohe Schwierigkeitsgrade und echte Herausforderungen in Ehren - findet man sie heute doch vergleichsweise selten - aber was hier abgeht ist wirklich stellenweise nurnoch unfair und das Resultat von schlechtem (Level)Design und Ballancing. Das war vor allem in Teil 2 und 4 ganz anders und welch zufall, beide waren das Werk von Infinity Ward und nicht nur deshalb bin ich der Meinung, dass die Serie einzig und allein in die Hände von selbigem Team gehört.

Auch die Art der Inszenierung würde man bei IF wohl nicht zugemutet bekommen. Die fast schon poppige Comic-Sequenzen die zudem noch mit realen Filmaufnahmen verwurstet wurden sind ebenso unnötig und geschmacklos wie treibende Rockmusik während man mit dem Flammenwerfer im Anschlag einen japanischen Bunker stürmt.

Spielerisch und vor allem optisch muss sich das Spiel bislang aber nicht viel vorwerfen lassen. Die Grafik ist klasse und die Missionen soweit recht abwechslunsgreich. Zumindest soweit wie sie es in der 132468123. Auflage des zweiten Weltkrieges sein können denn das Setting ist Palmen hin oder her so ausgelutscht das ich fast geneigt bin mir zu wünschen sämtliche Entwickler mit Ambition das Zeitalter des dritten Reiches nochmal zu adaptieren würden den Holocaust leugnen...
 

Nek'Yar

Bekanntes Mitglied
Hohe Schwierigkeitsgrade und echte Herausforderungen in Ehren - findet man sie heute doch vergleichsweise selten - aber was hier abgeht ist wirklich stellenweise nurnoch unfair und das Resultat von schlechtem (Level)Design und Ballancing. Das war vor allem in Teil 2 und 4 ganz anders und welch zufall, beide waren das Werk von Infinity Ward und nicht nur deshalb bin ich der Meinung, dass die Serie einzig und allein in die Hände von selbigem Team gehört.

Auch die Art der Inszenierung würde man bei IF wohl nicht zugemutet bekommen. Die fast schon poppige Comic-Sequenzen die zudem noch mit realen Filmaufnahmen verwurstet wurden sind ebenso unnötig und geschmacklos wie treibende Rockmusik während man mit dem Flammenwerfer im Anschlag einen japanischen Bunker stürmt.
Kann ich nur zustimmen. Habs kurz mal bei nem Kumpel angezockt und sofort von der Liste gestrichen. Gerade die Sequenzen zwischen den Missionen fand ich unerträglich und die nicht immer nachvollziehbaren Tode frustrieren. CoD 4 hab ich gern auf nem hohen Schwierigkeitsgrad gezockt, hier wars mir selbst in den paar Missionen die ich gesehen hab schon zu doof.
 

Crayfish

immer noch
Das IMO beste WWII-Game ist immer noch "Medal of Honor: Frontlines" (PS2). Da war die Atmo richtig geil, weil man nicht nur auf Schlachtfeldern kämpfte, sondern sich auch durch ein Wohngebiet und ne Villa schlagen musste. Außerdem war die Soundkulisse echt genial - von Rockmusik keine Spur!

Was den neuesten CoD-Teil angeht, muss ich Relikt beipflichten, dass ich das mit den unfairen Stellen ebenso empfand (ich habs auf "normal" durchgespielt). Auch die Musik war stellenweise einfach nur unpassend. Das Spiel ist beileibe kein schlechter Shooter, aber wer die anderen Teile schon hat, braucht diesen hier nicht unbedingt.

MfG,
Crayfish
 

Crayfish

immer noch
Wenn man sieht, was deutschen Spielern alles entgeht, könnte man mal wieder kotzen. Offenbar wurden in der deutschen Version von "Cod: WaW" nicht nur Hakenkreuzsymbole und Blutspritzer entfernt, sondern auch noch so ein paar andere Dinge:

http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=5975593

Nicht dass ich geil wäre auf übertriebene Gewalt und Hakenkreuze. Doch ein Spiel mit entsprechender Thematik sollte auch all das darstellen dürfen, was es darstellen möchte. Und noch immer verstehe ich nicht, weshalb Hakenkreuze in Spielen ein Problem sind, in Filmen aber nicht.

MfG,
Crayfish
 

Ventura

Bekanntes Mitglied
die haben den kompletten nazi-zombies-mode gestrichen??...das is ja frech...der wär für mich ja der eigentliche kaufgrund gewesen :D
 

relikt

winter is coming
Wenn man sieht, was deutschen Spielern alles entgeht, könnte man mal wieder kotzen. Offenbar wurden in der deutschen Version von "Cod: WaW" nicht nur Hakenkreuzsymbole und Blutspritzer entfernt, sondern auch noch so ein paar andere Dinge:

http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=5975593

Nicht dass ich geil wäre auf übertriebene Gewalt und Hakenkreuze. Doch ein Spiel mit entsprechender Thematik sollte auch all das darstellen dürfen, was es darstellen möchte. Und noch immer verstehe ich nicht, weshalb Hakenkreuze in Spielen ein Problem sind, in Filmen aber nicht.

MfG,
Crayfish
Müssten Hakenkreuze nicht eigentlich nun auch legal in deutschen Versionen gezeigt werden dürfen wo Videospiele offiziell als Kunstform anerkannt wurden? :confused:
 
Zuletzt bearbeitet:

knusperzwieback

Pottpüree der guten Laune
die haben den kompletten nazi-zombies-mode gestrichen??...das is ja frech...der wär für mich ja der eigentliche kaufgrund gewesen :D
Jo, bei mir auch. Hat was von Escape from Castle Wolfenstein. :D

Wenn man sieht, was deutschen Spielern alles entgeht, könnte man mal wieder kotzen.
Holla die Waldfee. Doch so viel. :eek:

Wußte bis gerade gar nicht, wie brutal das Game ist. Das sieht ja schon sehr, sehr derbe aus.

Nehme mal nicht an, das US-Käufer und Deutsche-Kunden zusammen spielen können, oder?

Müssten Hakenkreuze nicht eigentlich nun auch legal in deutschen Versionen gezeigt werden dürfen wo Videospiele offiziell als Kunstform anerkannt wurden? :confused:
Ne gute Frage. :hmm:
 

Crayfish

immer noch
Kommt auf die Thematik an. Wenn ich mit entsprechenden Darstellungen ein Problem habe, darf ich mir keinen WWII-Shooter holen. Meine Meinung: Gewaltdarstellungen ja, sofern sie zum Thema passen. Und wenn die Designer etwas überzogen darstellen wollen, so sollen sie das auch dürfen. Von daher hab ich mit der dt. Version ein anderes CoD gezockt, als es von den Machern beabsichtigt war.

MfG,
Crayfish
 

mcpete

Karton Karton
Das ist mir schon klar. Aber müssen denn Füße und Hände detailliert abgerissen werden? Müssen brennende Soldaten schreiend umher laufen? Muss hektoliterweise Blut spritzen? Müssen diese überzogenen Cutscenes sein? Soll das die Dramatik des Krieges unterstützen? IMO ein sehr zweischneidiges Schwert. Ich bin auch gegen Zensur und Schnitte, aber ich sehe manche (Gore-)Entwicklung mittlerweile sehr kritisch. :rolleyes:
 

knusperzwieback

Pottpüree der guten Laune
Der 2. Weltkrieg war nunmal keine Tupperparty.

Wenn jemand ne Kugel in den Kopf kriegt platz da schonmal was weg und Blut fließt auch nicht zu knapp.

Sie sollte es aber nicht übertreiben. Dann sieht es nämlich nicht realistisch aus, sondern nur noch dämlich und wie aus nem B-Movie-Horrorfilm.
 

Superfrog

Madruk
Nö, IMO muss es nicht sein. Generell finde ich es okay, dass sie ein Kriegsspiel machen, dass "dark and gritty" ist. Dazu sollte es aber in einem objektiven und wertfreien Kontext stehen, nicht so derart peinlich schwarzweiß gezeichnet wie CoD: World at War. Das ist dann schon bedenklich, weil es vor allem in den USA zig Leute gibt, die das zocken und denken, dass es eine Art historische Doku ist.

Ich werd's aber trotzdem kaufen (zum Nice Price) und es einfach als Actionfest zocken. :)
 

Nek'Yar

Bekanntes Mitglied
Ich bin sicher kein Moralapostel und habe mit Gewalt in Spielen eigentlich überhaupt kein Problem, bei WW2 Szenarien sollte man sich aber etwas zurückhalten. Hier gibts halt auch die Gefahr, alte Feindbilder weiter zu verstärken und es ist auch sehr respektlos gegenüber denen, die im 2. Weltkrieg tatsächlich sowas durchleben mussten.

Dagegen, das Leute sterben, sinnlos umgebracht und auch in Selbstmordmissionen geschickt werden habe ich garnichts, Kopfschüsse gehen auch noch in Ordnung, oder meinetwegen auch Granatenexplosionen mit den entsprechenden Konsequenzen, das zeigt ja auch die Sinnlosigkeit und das Grauen von Krieg auf. Aber warum sieht man z.B. explizite Folterszenen?

Gäbe es eine vernünftige Handlung und wären die Figuren mehr als nur Platzhalter, dann kann man meinetwegen auch weiter gehen was die Gewaltdarstellung angeht. Aber bei einem realen Szenario Gewalt nur einzusetzen, um zu schockieren oder ein cooles Feeling zu erstellen (Stichwort Rockmusik) geht imho zu weit. Anders gesagt: die Folterszene gleich zu Beginn von CoD 5 finde ich z.B. nicht in ordnung oder schon hart an der Grenze, hier soll ja einfach nur das Spiel mit einem spektakulären Moment gestarten werden. Käme man aber im Verlauf der Handlung z.B. an einem Lazarettlager vorbei und würde dort Kameraden sehen, die um ihr Leben kämpfen und verstümmelt sind, dann hätte ich damit kein (moralisches) Problem. Das sehe ich auch bei Filmen ähnlich, ernste Filmen dürfen gerne brutal sein, gehts aber nur um sinnlose Gewalt ohne Handlung ( Paradebeispiel aus meiner Sicht: Hostel) und nimmt der Film sich trotzdem ernst, dann ohne mich.

Außerdem habe ich ein echtes Problem mit der Darstellung der Nazis in WW2 Spielen. Hier sind sie quasi immer das absolut böse und Kriegsverbrechen werden auch nur von ihnen begangen. Sowas geht bei Spielen wie Wolfenstein (kein richtig ernstes Setting) natürlich in ordnung, wenn sich das Spiel aber so ernst nimmt, wie Call of Duty, dann finde ich das schon fast ne Frechheit.
 
Zuletzt bearbeitet:

knusperzwieback

Pottpüree der guten Laune
Nö, IMO muss es nicht sein. Generell finde ich es okay, dass sie ein Kriegsspiel machen, dass "dark and gritty" ist. Dazu sollte es aber in einem objektiven und wertfreien Kontext stehen, nicht so derart peinlich schwarzweiß gezeichnet wie CoD: World at War. Das ist dann schon bedenklich, weil es vor allem in den USA zig Leute gibt, die das zocken und denken, dass es eine Art historische Doku ist.
Wer so blöd ist das zu glauben, dem ist eh nicht mehr zu helfen, also was solls. :nixweiss:

Ich werd's aber trotzdem kaufen (zum Nice Price) und es einfach als Actionfest zocken. :)
Werds auch mal gebraucht irgendwo abgreifen und dann Nazi-Zombies jagen. :lol:
 

Streetracer

Erfahrener Benutzer
Die Darstellung der Deutschen ist allerdings nicht nur in Spielen mies. Gibt fast keinen amerikanischen Kriegsfilm der das vernünftig macht.
Selbst im grandiosen Schindlers Liste wird mehr oder weniger jeder dt. Wehrmachtssoldat als grausamer Sadist dargestellt. Mit Amon Göth hat man da ja fast mehr Symphatie, da der teilweise wie ein Mensch rüberkommt. :shake:

Ansonsten stimme ich euch zu, einige Dinge in World at War oder auch im neuen Brothers in Arms müssten so nicht unbedingt sein. Gerade wenn man bedenkt welche Spacken teilweise diese games dann zocken.
 

Nek'Yar

Bekanntes Mitglied
Warum kann es eigentlich nicht mal nen vernünftigen WW2 Shooter mit vernünftiger Geschichte geben? Hier könnte man tatsächlich auch mal die Spieler erreichen. Wen schon Filme wie Full Metal Jacket oder Apocalypse Now abgeschreckt haben, der würde Krieg wohl nochmals mit ganz anderen Augen sehen, wenn er denn selbst die Rolle der Hautpfigur in so einer Geschichte übernimmt. So ein Titel käme imho auch bei der Presse ganz gut an und würde endlich mal ein besseres Licht auf das Hobby werfen.
 
Top